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FDP Stadtverordnetenfraktion Frankfurt

Bürgergespräch: Kultur in der Krise

Hans-Joachim Otto, MdB, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie  Prof.Dr. Herbert Beck, Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main  Bernd Fülle, Geschäftsführender Intendant der Städtischen Bühnen  Daniel Nicolai, Intendant, The English Theatre Frankfurt  Annette Rinn, Vorsitzende der FDP-Stadtverordnetenfraktion  Brigitte Reifschneider-Groß, FDP-Stadtverordnete	 und kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Frankfurter Liberalen haben zum Bürgergespräch über die Kultur in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation eingeladen. 

Es bestand Einigkeit darüber, dass der Kulturetat nicht als Sparreserve taugt, weil ein Austrocknen der Geldquellen für Theater und Museen einen erheblichen kulturellen Flurschaden anrichten würde. Das Gespräch konzentrierte sich darauf, wie bisher "bildungsfremde Schichten" auf Dauer gewonnen werden könnten. Dies sei vor allem dann schwierig, wenn ein großer Teil der Bevölkerung aus einem anderen Kulturkreis stammt. Man müsse auch umdenken lernen. Die große Oper oder die hochkarätige Ausstellung von Werken europäischer Künstler behaupteten zwar ihren Platz, das zeige das enorme Interesse für die Arbeit der Frankfurter Museen. Daneben dürfe aber nicht vergessen werden, dass der Nachwuchs nicht mehr allein aus den Reihen des Bildungsbürgertums rekrutiert werden kann.

Herbert Beck, der frühere Städel-Direktor, lobte die Arbeit der Crespo- und der Hertie-Stiftung, die sich seit langem darum bemühen, bei Schulkindern die Freude an der Kunst zu wecken. Und: "Gehen Sie in die Fördervereine der Kunstinstitute - da kann man etwas bewirken".

Liberales Forum voller Erfolg

Auf Einladung der Frankfurter FDP Fraktion fanden sich am Abend des 1. März zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Riedberg zum Liberalen Forum ein. Hauptanliegen von Annette Rinn (Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Römer), Dr. Renate Sterzel (Stadträtin) und Rainer Venino (Ortsbeirat) war es, die aktuellen Situationsberichte und Eindrücke der Riedbergbewohner zu erfahren, um zukünftig auf deren Bedürfnisse eingehen und auch auf aktuelle Missstände schnell reagieren zu können.

Das neue Riedberg Gymnasium soll erst zum Januar 2013 fertig gestellt sein. Einstimmig ist entsprechend der Wunsch geäußert worden, dass im Bereich der derzeitigen temporären Schuleinrichtung (im örtlichen Volksmund als „Containerpark am Campus“ bekannt) schnellstmöglich ein Tempolimit von 30 kmh eingerichtet werden muss. Wichtig für die Schulwegsicherung ist es auch, den derzeitig noch desolaten Zustand der Bürgersteige und deren Reinigung zu korrigieren.

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Samstag, 19. Mai 2012