Rede von Stefan von Wangenheim zur Veabschiedung des Integrationskonzepts am 30.09.2010
Herr Vorsitzender, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,
„Noch nie war es so wertvoll wie heute“ – heißt der Werbespruch für Kölnisch Wasser…. „Noch nie war es so wertvoll wie heute“ – könnte man auch als Werbebotschaft über das Integrationskonzept der Dezernentin schreiben, über das wir heute diskutieren wollen und zu befinden haben.
In Zeiten, in denen sich beinahe jeder Bürger, jeder Politiker, jeder Wirtschaftsführer, jeder Vereinsvorsitzende und jeder Stammtisch-Besucher aufgerufen fühlt, über das Buch eines Bundesbankvorstandes und ehemaligen SPD-Senators zu diskutieren, in der Mehrzahl, ohne es je gelesen oder nur aus der Ferne gesehen zu haben, in denen jeder Gutmensch sich bemüßigt fühlt, sich ganz entsetzlich über Äußerungen, die irgendjemand über Mitbürger mit Migrationshintergrund macht, aufzuregen, in diesen Zeiten erweist es sich als geradezu segensreich, dass das Bundesland Hessen und dass die Freie Reichsstadt Frankfurt in Sachen Integrationspolitik Vorreiter waren und sind.
Die hessische Landesregierung aus CDU und FDP hat als erste Amtshandlung ein Integrationsministerium eingeführt und mit Jörg-Uwe Hahn einen kompetenten Minister mit dieser Aufgabe betraut, der bereits in den ersten Monaten seiner Amtszeit Meilensteine der Integration für unser Land gesetzt hat.
Anerkennend müssen wir Liberalen in Frankfurt aber auch feststellen, dass die hiesige Integrationsdezernentin ein sehr gutes Konzept für die zukünftige Integrationspolitik in unserer Stadt vorgelegt hat.






